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Spaß am Bewegen: einfache Übungen als Basistraining für Rücken und gesamten Bewegungsapparat

 

 

Gymnastik von den Ordoc.Orthopäden Berlin Steglitz

 

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Koordinationsübung - Rückenstärkung und Aufrichtung der Brustwirbelsäule

Beine schulterbreit auseinander, etwa 20cm Abstand von der Wand. Die Hände müssen nun zügig zwischen den Beinen und wechselnd rechts hinter dem Rücken jenseits der gedachten Mittelachse nebeneinander an die Wand gesetzt werden, Dabei rotiert der Übende in der Wirbelsäulenlängsachse möglichst mit raschen Bewegungen. Drei Punkte werden mit den Händen angetippt: zwischen den Beinenn und rechts und dann links hinter dem Übenden an der Wand. Trainiert wird neben der Stärke die Allgemeinkoordination vor allem des Rumpfes. Könner stehen stabil ohne Wackeln und Kippneigung auch bei höheren Geschwindigkeiten und schaffen pro Minute bis zu 100 Wiederholungen.

 

Der ganze Körper sollte bei der Aktionsphase in einer einheitlichen Spannung verharren (stabilisieren der Körpereinheit). Der Übende zählt jede Übung und kann zunächst die Menge der Übungen bis zur Erschöpfung als Initialleistung festhalten und nach Einlage von kleinen Erholungspausen die Übungen mehrmals täglich kontinuierlich bis zum Punkt der maximalen Erschöpfung durchführen. Nach längerer Anwendung ist eine Übungskontrolle erforderlich.

 

Sowohl Schulter- als auch Rumpfmuskeln entwickeln mit den Jahren Dysbalancen. Einige Muskelgruppen werden zu stark, andere zu schwach. Einige Muskeln neigen zur Verkürzung und andere zur Verlängerung. Fehlhaltung und Funktionsverlust folgen. Die Brustmuskulatur ist im alltäglichen Tun ständig gestärkt, neigt aber zur Verkürzung und zieht den Rücken in die Rundrückenhaltung und die Schulterköpfe nach vorne. Arbeit im Büro und am Computer, lange Autofahrten... all dies begünstigt die Fehlhaltung. Nach einigen Jahren kann sich der Weichteilapparat im Bereich des Schultergürtels dieser Fehlhaltung anpassen. Es kommt zu einer fixierten Fehlhaltung. Die Verbesserung in dieser Situation ist ungleich schwerer, als wenn man mit einfachen Übungen früh beginnt, dem Prozeß des schleichenden Haltungsverfalles entgegenzuwirken.

 

Bei dieser Übung sollte durch leichtes Kniebeugen auf die Korrektur des eventuellen Hohlkreuzes der Lendenwirbelsäule geachtet werden (Ausgleich der LWS Lordose). Die kleinen Gelenke der Brustwirbelkörper (BWK) mögen Rotation. Nur die Bruswirbelsäule kann sich bei Rotation um die Längsachse aufrichten (entgegen einer Rundrückenfehlhaltung), da nur in diesem Wirbelsäulenabschnitt der Rotationspunkt etwa genau in der Wirbelkörpermitte liegt. Zugleich stärken sich bei dieser Übung die im allgemeinen verkümmerten oder unterbelasteten Muskelvektoren der diagonalen Rückenmuskelachsen. Zusätzlich richten sich die Schultergelenke wieder auf, sie funktionieren wieder effektiver und sind gegen die altersbedingeten Leistungsabfall resistenter. Überlastungserscheinungen kann mit dieser Übung sowohl für die BWS (Brustwirbelsäule) als auch für die Schultergelenke entgegengewirkt werden.

 

Die Schulter leidet oft unter unserer Zivilisations-Fehlhaltung. Hierbei ist u.a. die Bruswirbelsäule durch die Muskeldysbalance im Sinne eines Rundrückens verändert. Sowohl Schulter- als auch Rumpfmuskeln entwickeln mit den Jahren Dysbalancen. Einige Muskelgruppen werden zu stark, andere zu schwach. Einige Muskeln neigen zur Verkürzung und andere zur Verlängerung. Fehlhaltung und Funktionsverlust folgen. Die Brustmuskulatur ist im alltäglichen Tun ständig gestärkt, neigt aber zur Verkürzung und zieht den Rücken in die Rundrückenhaltung und die Schulterköpfe nach vorne. Arbeit im Büro und am Computer, lange Autofahrten... all dies begünstigt die Fehlhaltung. Nach einigen Jahren kann sich der Weichteilapparat im Bereich des Schultergürtels dieser Fehlhaltung anpassen. Es kommt zu einer fixierten Fehlhaltung. Die Verbesserung in dieser Situation ist ungleich schwerer, als wenn man mit einfachen Übungen früh beginnt, dem Prozeß des schleichenden Haltungsverfalles entgegenzuwirken.

 

Dieser schleichende Prozeß der Verkrümmung des Rückens hat doch nichts mit der Schulter zu tun.  - Doch! - 

 Die Schulter bekommt beim "Rundrücken" ebenfalls eine Fehlhaltung. Der Arm braucht jedoch weiter seine gewohnten Bewegungsausmaße. Unter dem Schulterdach wirds enger (Impingement - Syndrom) und der Schleimbeutel dort kann sich entzünden (Bursitis subacromialis) und später Verkalkungen (Periarthropathia calcarea) bekommen. Die Schulter hat eine feine aber einfache Mechanik. Der große Kopf muß zentral in die kleine Pfanne, damit das Gelenk schadlos funktioniert. Besonders beim Abspreizen des ja relativ schweren Armes zeigt sich die Bedeutung der guten Zentrierung. Die sog. Rotatorenmanschette ist eine Muskelmanschette am Oberarmkopf und sorgt u. a. für die Zentrierung. Mit dieser Rotationsübung am Theraband kann man die Rotatoren stärken. Rotation um die Längsachse des Oberarmes plus Bekämpfung der Rundrückenbildung bieten verbesserte Bedingungen für die Schulterfunktion. Verbesserte Schulterleistung ist die Folge.

 

 

einfache Übungen als Basistraining für Rücken und gesamten Bewegungsapparat

Damit Ihnen die täglichen Übungen nutzen: 

Bitte üben Sie unter Beachtung von Vorsicht und gesundem Menschenverstand und klären Sie Ihre Fragen immer mit Fachleuten. Schmerzen sollten in keinem Fall beim Üben vorkommen.

Um eine Überanstrengung zu vermeiden, halten Sie sich an die einfachen Regeln vom Sportmediziner oder Trainer. Bitte versuchen Sie dennoch regelmäßig, wenn möglich täglich auch mehrmals zu üben.

Steigern Sie die Intensität langsam und mit einfachen Mitteln der Trainingslehre (Sportmediziner oder Trainer fragen). Um Erläuterungen zu den Abbildungen zu erhalten, klicken Sie auf das Bild im Index und lesen die Bemerkungen unterhalb des Einzelbildes unserer Ordoc.de -Gymnastik - Galerie. Wir wollen Sie zum Sport ermuntern.    

 

 

Rogmans &.   Ritzow 

Zentrum für Orthopädie und Sportmedizin

Berlin Steglitz

12207 Berlin - Steglitz

 Osdorfer Straße 50

 

 

 

 Sprechzeiten:

Mo u. Do  08.00-12.00 &.  15.00-19.00 Uhr   Di  08.00-12.00 &. 15.30-18.00 Uhr  Mi 8.00-12.00 Uhr  Fr  08.00-13.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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