Dr. med. Michael Ritzow

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Dr. med. Michael Ritzow

- Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie -

-Chirotherapie - Sportmedizin - Akupunktur - Röntgen Skelett - H Arzt-

E-Mail: ritzow@ordoc.de

 

Lebenslauf

Dr. med. Michael Ritzow

24. 4. 1968 in Berlin-Buch geboren
9/74-8/84 Allgemeine zehnklassige Oberschule
1977-1989 Leistungssport Judo: Samura Oranienburg, ASK Frankfurt/Oder
9/84-7/87 Berufsausbildung Maschinenbauer mit Abitur
8/87-12/89 Wehrdienst in der ehem. NVA, OHS der LStK, Artill.
1/90-9/91 Pflegerische Hilfskraft KH Prenzlauer Berg, Unfallchirurgie, Ausbildung zum Krankenpfleger
10/91-12/98 Studium der Humanmedizin, Humboldt-Universität, Charité
10/97 Praktisches Jahr, Innere Medizin: University Stellenbosch, Republic of South Africa
2/98 Praktisches Jahr, Chirurgie: Herzchirurgische Klinik, Charité Berlin, Humboldt-Universität, Prof. Dr. Konertz
6/98 Praktisches Jahr, Orthopädie: Park-Klinik-Weißensee, Berlin,
Chefarzt: Prof. Dr. B. Paul
Ab 1999 Sportmedizinische Wettkampfbetreuung Taekwondo (Humboldt Universität Unisport), Mattenarzt Judo, Mannschaftsarzt Fußball (FC Veritas 96 Berlin)
1/99-6/2000 Arzt im Praktikum, Immanuel-Krankenhaus, Rheumaorthopädische Klinik, Chefarzt: Prof. Dr. M. Sparmann
7/2000-31. 10. 2001 Assistenzarzt, Krankenhaus Herzberg, Chirurgische Abteilung, Chefarzt: Dr. Gaebel, Schwerpunkt: Traumatologie
25. 6. 2001 Verteidigung der Promotionsschrift in der Medizinischen Fakultät Charite Berlin, Klinik für Chirurgie,
Chefarzt: Prof. Dr. Müller, Prädikat: cum laude
11/01-4/02 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Charité Berlin,
Prof. Müller,Schwerpunkte: Intensivstation, Traumatologie
1. 5. 02-31. 5. 04 Assistenzarzt in der Praxis für Orthopädie/Unfallchirurgie,
Dr. med. Detlev Rogmans, Berlin, Schwerpunkt: Fußchirurgie
1. 6. 04-31. 12. 06 Assistenzarzt und Facharzt für Orthopädie, Krankenhaus Wriezen, Orthopädische Abteilung, Chefarzt Dr. med. Hommel, Schwerpunkt operative Orthopädie:
  • Sportmedizin/Sporttraumatologie
  • Knie- und Hüft-Endoprothetik
  • Artroskopie von Schulter, Knie- und Sprunggelenken
  • Navigation bei Knie TEP Implantationen, Unfallchirurgie
  • Rettungsmedizin
2006 Anerkennung als Facharzt für Orthopädie durch die Ärztekammer Land Brandenburg in Cottbus
seit 1. 1. 2007 als Facharzt für Orthopädie und (seit 2008) Unfallchirurgie in der Gemeinschaftspraxis Praxis für Orthopädie,
mit Dr. med. Detlev Rogmans,

Operationsspezialisierung auf: Kniegelenksoperationen, Prothesenimplantationen (Hüft- u. Knieimplantate), Arthroskopie, Fußkorrektur OP, Karpaltunneloperation, Tennisarm OP,

Intensivbehandlung bei Rückenschmerzen besonders zur Vermeidung von Operationen am Rücken. Sporttraumatologie, Unfallchirurgie, Behandlung von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen, Kitaunfällen, Sportmedizinische Betreuung von Breiten-, Individual- und Vereinssportlern (bes. Fußball, Tennis, Judo, Laufen, Golf, Turnen)

2008 Anerkennung als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie durch die Ärztekammer Berlin
2009 Erlangen der Weiterbildungsberechtigung für 18 Monate Ausbildungsdauer im Fach Orthopädie u. Unfallchirurgie
2010 H-Arzt Anerkennung der Berufsgenossenschaften (Arbeitsunfälle, Wegeunfälle, Kitaunfälle)
2011 (Juni) Anerkennung Zusatzbezeichnung Röntgendiagnostik Fachgebunden durch die Ärztekammer Berlin
2011 (September) Anerkennung Zusatzbezeichnung Akupunktur durch die Ärztekammer Berlin
Stand 10/2011

 

Kniespiegelung (Arthroskopie)

Der kleinstmögliche Eingriff ist eine Spiegelung (Arthroskopie) des Kniegelenkes, bei der durch mindestens zwei kleine Schnitte ein Zugang zu dem Kniegelenk geschaffen wird.

Durch diese sog. Schlüssellochoperation sind fast alle notwendigen Operationsschritte durchführbar, ohne das Kniegelenk weiter zu traumatisieren oder gar ganz zu öffnen. Der Operateur führt meistens zwei Kanülen in das Kniegelenk ein. Über eine wird Licht und Wasser in das Kniegelenk hineingegeben. Über die andere Kanüle kann ein Arbeitsinstrument wie Häkchen oder Fasszange und Fräsen zur Knorpelglättung etc. eingeführt werden.

Nachdem in den 80ziger Jahren oft noch der ganze Meniskus aus dem Kniegelenk entfernt wurde, ist dies heute nicht mehr notwendig.

Nur die zerschlissenen/eingerissenen Meniskusteile werden geglättet bzw. herausgeschnitten. Gleichzeitig kann bei einer Arthroskopie das gesamte Kniegelenk sehr gut vom orthopädischen Chirurg inspiziert und beurteilt werden, und evtl. übersehende Schäden oder für das MRT (Magnet–Resonanz-Tomogramm) nicht erkennbare Schäden des Kniegelenkes können direkt diagnostiziert und behandelt werden.

Beim Sport kommt es bei Gelenkverletzungen oft auf schnelle Genesung an. Die Arthroskopie ist minimalinvasiv und steht deshalb für zügigen Heilverlauf.

 

Der Meniskus

Die Menisken sind halbmondförmige Knorpelscheiben, die zwischen Ober- und Unterschenkel gelagert sind, um Stöße im Sinne einer Stoßdämpfung aufnehmen zu können. Dies schützt den Gelenkknorpel. Überdies sorgen die Menisken auch für eine bessere Verteilung der "Gelenkschmiere".

Bei den Menisken kann man akute, durch große Krafteinwirkung verursachte Schäden von degenerativen, also "verschleißbedingten" Schäden trennen. Eine akute Verletzungsursache kann ein Kniegelenkverdrehtrauma sein, hervorgerufen z. B. vom Skifahren oder von anderen Sportarten, ähnlich den Verletzungsarten des vorderen Kreuzbandes. Ein völlig unbeschädigter und unverbrauchter Meniskus hat eine ganz glatte Oberfläche und ist milchig trüb. Nach jahrelangem Dienst im Knie entstehen Mikrorisse. Sind genügend kleine Risse vorhanden, reicht eine relativ geringe Kraft, um den Meniskus so zu schädigen, dass sich die kleinen Risse zu einem großen verbinden. Dann ist der Meniskus reif für eine Operation.

Bei Meniskusrissen und Abnutzung des Knorpels im Knie entstehen oft frei im Gelenk schwimmende Trümmerteile. Diese können ihrerseits den sehr empfindlichen noch gesunden Gelenkknorpel schädigen. Schlimmstenfalls kann dieser Prozess über längere Zeiträume auch zu einer Arthrose führen (Knorpelabnutzung).

Im akuten Fall zeichnet sich der Meniskusriss durch einen intensiven Gelenkschmerz aus, das Gelenk ist nicht frei beweglich und kann sogar blockieren. Der Schmerz lässt sich bei einem Meniskusriss in den meisten Fällen sehr gut lokalisieren, und zwar im Bereich des sog. Gelenkspalts.

Das MRT-Bild zeigt einen Horizontal- oder Schrägriss im Hinterhorn des Innenmeniskus mit Synovitis und Erguss. Ein gesunder Meniskus zeichnet sich durch ein durchweg schwarzes Dreieck aus. Der MRT-Befund kann zu kleinen Teilen aber auch Fehlinformationen enthalten. Deshalb muss der Befund u. a. immer eng mit dem klinischen Untersuchungsbefund des Kniegelenkes gesehen und bewertet werden.

Bei der Arthroskopie ist anzustreben, so viel wie möglich gesundes Meniskusgewebe für die Zukunft zu erhalten. Die Sanierung des Meniskusschadens ist möglichst bald anzustreben und besteht meistens in der Begradigung bestehender Risse oder bei bestimmten Rissformen in der Naht des Meniskus.

Grundsätzlich bestehen diese zwei Möglichkeiten, gerissene Menisken zu behandeln:

Geeignete Risse kann man per Naht oder mit speziellen Stiften und/oder Schrauben reparieren, in andern Fällen muss das abgerissene Stück entfernt werden, vor allem wenn sich der Riss in der nichtdurchbluteten Zone des Meniskus befindet.

Fußballszene Selbstverständlich wird der Meniskusreparatur, wann immer möglich, der Vorzug gegeben. Neue Möglichkeiten zum Reparieren von Rissen: Neben den bereits erwähnten Meniskusnähten und Klammern wurden in letzter Zeit zahlreiche neue technische Möglichkeiten zur Wiederherstellung von Meniskusrissen entwickelt. Zwei der jüngsten Entwicklungen sind der sogenannte Doppelpfeil, wobei eine Naht die beiden Pfeile verbindet, und das Mensikustransplantat (aufgearbeiteter Spendermeniskus/künstlicher Meniskus).

Beim Sport kommt es bei Gelenkverletzungen oft auf schnelle Genesung an. Die Arthroskopie ist minimalinvasiv und steht deshalb für einen zügigen Heilverlauf.

Vor der Operation werden mit jeden Patienten neben den allgemeinen Operationsrisiken die speziell für die Kniespiegelung zutreffenden Risiken besprochen.

 

Meniskusoperation

Arthroskopie
Arthroskopie bei Menikusschaden
Bei der Operation eines Meniskusschadens (Arthroskopie bei Meniskusschaden)
Blick in den Kniegelenkraum
Sicht in den Kniegelenkraum auf dem Monitor
Der Monitor bietet große Sicht aus dem Inneren des engen Kniegelenkraumes. Der zerrissene Anteil des Meniskus wird entfernt. Der Rest wird erhalten.
Bildschirmaufnahmen von einer Meniskus-OP
Aufnahmen von einer Meniskus-OP/1
Bild 1
Bildschirmaufnahmen von einer Meniskus-OP
Aufnahmen von einer Meniskus-OP/2
Bild 2

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