• 29. JUNI 2025
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    Die Anwendung von Akupunktur im Sport

    Die Anwendung von Akupunktur im Sport

    Die Akupunktur ist eine aus der traditionellen chinesischen Medizin stammende Therapie, bei der feine Nadeln in spezifische Punkte des Körpers eingeführt werden, um Schmerzen und andere Beschwerden zu lindern.

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    • 29. JUNI 2025
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    Gymnastik des Fußes nach Operationen am Fuß

    Nach einer Operation am Fuß ist es wichtig, gezielte Gymnastikübungen durchzuführen, um die Regeneration zu unterstützen und die Funktionalität des Fußes wiederherzustellen. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass die Übungen streng beschwerdefrei durchgeführt werden, um eine Überlastung oder erneute Verletzung zu vermeiden.

    Zunächst gilt es zu verstehen, welche Muskeln im Fuß betroffen sind und wie diese trainiert werden können. Der Fuß verfügt sowohl über extrinsische als auch intrinsische Muskeln. Die extrinsischen Muskeln haben ihren Ursprung in der Unterschenkelmuskulatur und setzen an den Knochen des Fußes an. Sie sind verantwortlich für die Bewegung des gesamten Fußes und haben somit eine wichtige Funktion bei der Stabilisierung und Beweglichkeit des Fußes. Die intrinsischen Muskeln hingegen liegen innerhalb des Fußes und sind für die Feinabstimmung der Bewegungen verantwortlich.

    Um die extrinsischen Muskeln zu trainieren, können gezielte Übungen wie Fußwippen, Zehen- und Fersenheben sowie das Abrollen des Fußes auf einem Igelball durchgeführt werden. Dabei sollten die Übungen langsam und kontrolliert durchgeführt werden, um eine Überlastung oder Schmerzen zu vermeiden. Wichtig ist auch, dass der Fuß während der Übungen nicht zu stark belastet wird und dass der Fußbogen stabil gehalten wird.

    Die intrinsischen Muskeln können durch spezielle Übungen wie das Greifen von Kleinteilen mit den Zehen, das Kräuseln von Papier oder das Aufnehmen von kleinen Bällen trainiert werden. Diese Übungen fördern die Feinabstimmung und Stabilisation des Fußes und können dazu beitragen, das Gleichgewicht und die Standfestigkeit zu verbessern.

    Bei der Durchführung der Übungen ist es wichtig, dass diese streng beschwerdefrei durchgeführt werden. Schmerzen oder Überlastungsreaktionen sind ein Zeichen dafür, dass der Fuß noch nicht ausreichend regeneriert ist und eine Überbelastung vermieden werden sollte. Zudem sollten die Übungen regelmäßig durchgeführt werden, um eine nachhaltige Verbesserung der Fußfunktion zu erreichen.

    Insgesamt kann gezielte Gymnastik des Fußes dazu beitragen, die Regeneration nach einer Operation am Fuß zu unterstützen und die Funktionalität des Fußes wiederherzustellen. Dabei ist es wichtig, auf eine kontrollierte und beschwerdefreie Durchführung der Übungen zu achten und sowohl die extrinsischen als auch intrinsischen Muskeln zu trainieren. Durch regelmäßiges Training und eine gezielte Unterstützung kann die Genesung des Fußes positiv beeinflusst werden.1. Zehenkrallen mit Handtuch

    Ausgangsposition: Im Sitzen, Fuß auf einem glatten Boden, kleines Handtuch darunter
    Ausführung: Mit den Zehen das Handtuch langsam zusammenziehen
    Wiederholung: 3×10 Wiederholungen pro Fuß
    Ziel: Kräftigung der kurzen Fußmuskulatur und Förderung der Fußgewölbestabilität

    2. Fuß heben und senken

    Ausgangsposition: Sitzen, Fuß frei hängend oder leicht erhöht
    Ausführung: Fuß langsam anheben (Dorsalextension) und senken (Plantarflexion), ohne Hilfe
    Wiederholung: 3×15 Bewegungen pro Seite
    Ziel: Verbesserung der Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk

    3. Fußkreisen

    Ausgangsposition: Im Sitzen, Bein leicht angehoben
    Ausführung: Den Fuß in großen Kreisen im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn bewegen
    Wiederholung: Je 10 Wiederholungen in beide Richtungen
    Ziel: Mobilisation des Sprunggelenks, Verbesserung der Koordination

    4. Widerstandsband-Zehenziehen

    Ausgangsposition: Sitzend, ein Theraband ist um den Vorderfuß gelegt und mit den Händen gehalten
    Ausführung: Den Fuß gegen den Widerstand nach oben ziehen
    Wiederholung: 3×12 Wiederholungen pro Seite
    Ziel: Kräftigung der Dorsalextensoren (v.a. M. tibialis anterior)

    5. Abrollen auf Igelball

    Ausgangsposition: Im Sitzen, Igelball unter der Fußsohle
    Ausführung: Den Fuß langsam von der Ferse bis zu den Zehen über den Ball rollen
    Dauer: 1–2 Minuten pro Fuß
    Ziel: Verbesserung der Durchblutung, Lockerung der Plantarfaszie

    6. Einbeinstand (mit festem Halt)

    Ausgangsposition: Aufrecht, nahe einer Wand oder Stuhllehne
    Ausführung: Auf einem Bein stehen, ggf. mit leichtem Festhalten
    Dauer: 3×30 Sekunden pro Seite
    Ziel: Propriozeption und Gleichgewichtsschulung

    7. Zehenstand mit Unterstützung

    Ausgangsposition: Stehend, beide Hände an einer Wand
    Ausführung: Langsam auf die Zehenspitzen hochdrücken und wieder absenken
    Wiederholung: 3×10 Wiederholungen
    Ziel: Kräftigung der Wadenmuskulatur und Stabilisation des Fußgewölbes

    8. Fersen-Zehen-Wechselgang

    Ausgangsposition: Stehend, auf geradem Untergrund
    Ausführung: Abwechselnd einige Schritte auf den Zehen, dann auf den Fersen gehen
    Wiederholung: 3 Runden je 10 Meter
    Ziel: Koordination, Kräftigung vorderer und hinterer Unterschenkelmuskulatur

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    • 28. JUNI 2025
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    Was ist Hüftarthrose/ Hüftdysplasie?

    Was ist Hüftarthrose/ Hüftdysplasie?

    Das Hüftgelenk verbindet das Becken mit dem Bein. Es hat keine zarten Ausmaße, sondern ist außerordentlich massiv. Es hat eine Kugel und eine Pfanne. Es hat zwar nicht den besten Bewegungsumfang (Range of Motion-ROM), kann aber unheimliche Belastungen auch auf Dauer ertragen. Man sagt, das Hüftgelenk nutzt sich mit den Jahren ab. Eigentlich verlangsamt sich der Prozeß von Reparaturvorgängen im Gelenk und es ergibt sich ein schmalerer Knorpelbelag. Dieser Prozess heißt Arthroseprozess, genau gesagt Coxarthrose (Coxa=Hüfte). Bislang ist die Ursache hierfür schlecht erforscht. Über die Hälfte aller Coxarthrosen sind primäre Arthrosen und idiopathisch, d. h. sie sind ohne erkennbare Ursache aufgetreten. Eine bekannte Ursache ist die Hüftdysplasie (eine der insgesamt doch sehr häufigen sog. sekundären Arthrosen). Unter Hüftdysplasie versteht man, dass die Hüfte fehlgebaut ist (dysplastisch). Dabei heißt „fehl“ keineswegs abartig fehlgebaut. Bereits kleine Veränderungen fügen dem Gelenk mit den Jahren im Erwachsenenalter u. U. große Schäden zu. Die Dysplasie der Hüfte entsteht multifaktoriell aufgrund vieler schlecht belegbarer Ursachen. Man weiß aber, dass Enge für das Baby im Mutterleib eine wichtige Rolle spielen kann. Die Steißlage des Babys im Mutterleib ist so ein ein Grund. Ein Baby kommt zur Welt und der Arzt sieht bei der Ultraschalluntersuchung, dass seine Hüften noch nicht ganz ausgereift sind und deshalb Gefahr laufen, wegen der wenn auch sehr zaghaften Bewegungsversuche des neuen Erdenbürgers, einen Schaden zu nehmen. Es wird ein Mieder für die Hüfte verschrieben, dass den Säugling die sog. Human position -ähnlich der normalen Lage im Mutterbauch- noch einige Wochen länger einnehmen lässt. Dabei reifen die Hüften nach und die Hüftdysplasie bleibt aus. Bei der Hüftdysplasie ist die Pfanne zu klein für den Kopf des Hüftgelenkes. Dann kommt es zu punktuell zu hohen Belastungen auf dem Pfannendach und dem Hüftkopf und der Knorpelbesatz nutzt sich frühzeitig ab. Die Dyspalsiecoxarthrose entsteht. Hüftdysplasie ist nicht erblich. Dennoch gibt es familiäre Häufungen. Daher können z. B. Muttis, bei denen diese vorliegt, bei der Geburt und kurz danach für ihre Kinder von den in den letzten Jahrzehnten immer weiter verbesserten Diagnoseverfahren insbesondere dem Säuglingsultraschall profitieren. Die frühe Erkennung und strikte Einteilung der Hüftreife des Babys nach Professor Graf (Österreich) ermöglicht mit der korrekten Behandlungsmethode (u. U. mit dem sog. Fettweiß-Gips) die normale Entwicklung der Hüften. Hüftarthrose bedeutet also, dass sich das Gelenk früher abnutzt als normalerweise. Die Beweglichkeit des Gelenkes schränkt sich allmählich ein, Schmerzphasen und auch akute Schmerzen in der Leistengegend können auftreten. Die Erscheinungen der Hüftarthrose sind oft paradox. Manchmal nutzt sich die Hüfte einer Seite innerhalb kürzester Zeit in kurzer Zeit ab und die Hüfte auf der gegenüberliegenden Seite nicht. Manchmal hat jemand mit wenig Arthrose viel Schmerz und manchmal ist es eben umgekehrt. Mancher saß sein Leben lang als Büroarbeiter am Schreibtisch und hat schwerste Abnutzung der Hüftgelenke zu beklagen und manch anderer ist schwer übergewichtig oder schuftete zum Beispiel Tag ein Tag aus mit schwersten Materialien auf Baugerüsten und hat gar keine über den altersentsprechenden Befund hinausreichenden Hüftschäden. Auch täuscht die Hüfte uns lange. Man sagt, sie kompensiert ihren eigenen Schaden über sehr lange Zeit. Wie? Mit einer krankheitsbedingten Bewegungseinschränkung bewegt sie sich lange streng außerhalb der schmerzhaften Hüftbewegung. Das bedeutet aber eine allmähliche Einsteifung zunächst einiger Grade und später grober Teile der Gelenkbeweglichkeit. Der Mensch scheint zunehmend seinen Po nach hinten zu recken. Er sitzt nicht mehr gerne in einem tiefen weichen Sofa, zieht das barhockergleiche Sitzen vor. Er zieht das Knie nicht mehr gerne zur Brust und kann nicht mehr so gut die Schleifen an den Schuhen erreichen. Aber weh tut’s erstmal wenig. Dann schleichen sich beim Hüftarthrotiker typischerweise Knieschmerzen mit etwas unfassbarem Charakter ein. Das Hüftgelenk tut oft zunächst also nicht selber weh, sondern der Schmerz strahlt ins Knie. Das Knie tut sehr unbestimmt und diffus und an mehreren Stellen weh, ohne dass man dort einen wahren Druckschmerz auslösen oder nachvollziehen könnte. Die Arthrose der Hüften kann herkömmlich (konservativ) oder später auch operativ behandelt werden. Das Ziel der Therapie orientiert sich streng an den Beschwerden und den gegebenen Ansprüchen des Patienten sowie an dem Ansprechen von Therapiemaßnahmen. Zunächst müssen die Schmerzen eingedämmt und ein möglicher Prozeß der Gelenkeinsteifung aufgehalten werden. Somit ist die Mobilität des Gelenkes und des gesamten Organismus ein bedeutender Gradmesser für den Erfolg der Behandlung. Wenn die Maßnahmen Besserung bewirken, kann die Beratung zum angepassten sportlichen Verhalten für die weitere Festigung des Therapieerfolges für den Patienten nützlich sein. In unserer Praxis bieten wir Ihnen ein breites Spektrum von Diagnostik und Therapie  sowie Prophylaxe und Beratung an. Wenn ein großes Gelenk operiert werden muß, steht Ihnen Kristian Nottebaum (Orthopäde und Unfallchirurg) in unserer Praxis zur Verfügung, der bis Dezember 2014 als leitender Oberarzt im Krankenhaus Hedwigshöhe Berlin und Leiter des operativen Zentrums für Gelenkimplantate (Knie- und Hüftgelenksersatz, Totalendoprothetik, Wechsel- und Revisionsoperationen) tätig war und seit dem unser Endoprothetikzentrum leitet und weiterentwickelt. Bitte denken Sie für eine Untersuchung und Beratung in unserer Sprechstunde daran, eventuell bereits bestehende Untersuchungsergebnisse mitzubringen.Read more
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